Familienrecht

Fachanwältin Kornelia Urban

Schwerpunkte sind folgende Familienrechtsangelegenheiten

Eherecht / Scheidung

Meistens werde ich anlässlich der Trennung konsultiert, gelegentlich auch erst, wenn der Scheidungsantrag gestellt werden soll. Ohne Anwalt geht es nicht, wenn ein Scheidungsantrag gestellt werden soll. Meine Mandanten profitieren dabei von meinem langjährigem Know-how als auf das Familienrecht spezialisierte Fachanwältin. Als Mediatorin unterstütze ich Sie auf Wunsch außerdem darin, einvernehmliche Lösungen zu erzielen.

Kindschaftsrecht

Das Kindschaftsrecht ist ein Teil des Familienrechts. Kindschaftssachen umfassen Themen wie das Sorgerecht und Umgangsrecht der Eltern, die Adoption, Vormundschaft oder Fragen des Pflegekinderrechtes. Zu meinen Mandaten gehören zudem Fälle der Inobhutnahme von Kindern durch das Jugendamt.

Unterhaltsrecht

Als Scheidungsanwältin bin ich sehr häufig mit der Lösung von Rechtsfragen zum Unterhalt und Kindesunterhalt betraut. Wer muss bei bei welchem Einkommen wie viel Unterhalt zahlen? Wie lange muss gezahlt werden? Was ist bei einer neuen Ehe zu berücksichtigen? Bei solchen Fragen ist eine fachanwaltliche Unterstützung häufig unverzichtbar. Jede Familienkonstellation ist anders und erfordert eine individuelle Lösung.

Vermögensfragen

Zu den gravierenden Folgen einer Scheidung gehört auch die Auseinandersetzung um das Vermögen. Wie sieht es mit der Wohnung und dem Hausrat aus? Welche Dinge sind im Scheidungsverfahren durch einen Versorgungsausgleich zu regeln? Welche Scheidungsfolgen können außergerichtlich geregelt werden? Zu diesen und weiteren Fragen berate ich meine Mandanten umfassend und vertrete sie gerichtlich und außergerichtlich.

Aktuelle Urteile

Im Sinne des Kindeswohls sind Kindschaftssachen bei Gericht vorrangig und beschleunigt durchzuführen. Das Oberlandesgericht Stuttgart hatte über den Fall einer Beschleunigungsrüge eines Vaters zu entscheiden, die allerdings aus mehreren Gründen ohne Erfolg blieb. Da es im Gesetz keine festgelegte Frist gibt, innerhalb derer eine Entscheidung in Kindschaftssachen ergangen sein muss, kommt es auf den Einzelfall an. Im konkreten Fall hatte vor allem das Verhalten der Mutter das Sorgerechtsverfahren erheblich behindert und verzögert.

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Wie wichtig es für die Aufrechterhaltung eines Anspruchs auf Unterhalt ist, dass Kinder auch nach der Schulausbildung im Kontakt mit ihren unterhaltspflichtigen Eltern bleiben und diese über ihre weiteren Pläne hinsichtlich der eigenen Berufsausbildung informieren, verdeutlicht ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs. Im konkreten Fall wurde einer Tochter kein Unterhalt während des Medizinstudiums zugesprochen, da der letzte Kontakt zwischen Vater und Tochter erfolgte, als die Tochter 16 Jahre alt war, und weil ein auf die Ausbildungsfrage bezogener Brief des Vaters zum Zeitpunkt des Abiturs unbeantwortet blieb.

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Wie weit reicht die elterliche Sorge in der Praxis? Der BGH hatte über einen Fall zu entscheiden, bei dem die geschiedenen Eltern gemeinsames Sorgerecht für ein Kleinkind hatten, sich aber über die notwendigen Schutzimpfungen nicht einigen konnten. Die Mutter befürchtete Impfschäden, der Vater wünschte einen umfangreichen Impfschutz nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Der BGH entschied, dass es sich um eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung und nicht um eine Alltagsfrage handelt. Die elterliche Sorge wurde im Bereich der Gesundheitssorge dem Vater übertragen. Der BGH bestätigte somit die Angemessenheit einer Schutzimpfung nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Institutes.

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